Genau hingeschaut: Was zum Kart dazu gehört
Was gehört alles zu einem Kart? Eigentlich dasselbe wie zu jedem Kraftfahrzeug auch. Erst einmal natürlich die Achsen. Zur Hinterachse gehören: die Achskeile, die Lager und die Lagerschalen, die Radsterne, das Kettenblatt, die Träger für die Bremsscheiben und Letztere selbst. Der Auspuff ist auch nicht nur ein einfaches Rohr. Zu ihm gehören die Halteschale, eine Auspuff-Feder und eine Haltestange.
Das Bremssystem: Ganz wichtig, man will ja nicht aus den Kurven fliegen. Die Bremsleitung mit dem Anschlussstück, die vorderen und hinteren
Bremsbeläge, die Bremsenkolben und natürlich, die Bremsscheiben. Wie man sieht: Technik von vorn bis hinten, von oben bis unten! Obwohl es sich bei Karts noch nicht einmal um Formel-1-Fahrzeuge handelt. Der Motor des Karts befindet sich vor der Hinterachse, er ist in der Regel leicht versetzt hinter dem Sitz des Fahrers angeordnet.
Früher verwandte man bei Karts Ein-Zylinder-Zweitaktmotoren aus Motorrädern. Bei den meisten Renn-Veranstaltungen sind diese Motoren vorgeschrieben. Neuerdings kommen auch Viertakt-, Elektro- und Wankelmotoren zum Einsatz, auch Motoren, wie man sie bei Ultraleichtflugzeugen verwendet. Die Hubräume der Motoren reichen von 60 bis 250 Kubikzentimetern. Es gibt aber auch „Superkarts“, bei denen man die Leistung bis auf 100 PS steigern kann.
Mit solchen Karts sind Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h erreichbar. Meist handelt es sich dabei um Eigenbauten, die bis zu 230 PS erreichen können. Auf gängigen Kartbahnen können sie nicht eingesetzt werden.
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